Blog - Change

Change – nichts ist so beständig wie der Wandel.


Wie bereits Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr. wusste, oder in meinen Worten: Nichts ist so permanent wie die Veränderung

Wie man sieht, ist der Spruch zur Beständigkeit des Wandels und somit die Veränderung schon sehr alt. Heraklit, der vorsokratische Philosoph erkannte bereits damals, dass Veränderung unumgänglich ist. Somit befinden wir uns auch heute noch in Zeiten von permanenter Veränderung. Ich selbst durfte das bereits durch zahlreiche Erlebnisse erfahren und höre täglich neue Geschichten in meinem näheren Umfeld über vermeintliches Scheitern, zwangsläufige Veränderungen im Job und Privatleben, aber auch über neue Erfolge.

Heutzutage verändert sich nahezu täglich die Fahrtrichtung. Sei es nun politisch, wirtschaftlich oder in unserem persönlichen Alltag. Durch die sozialen Medien gehen Nachrichten rascher um die Welt als ein Lichtstrahl zur Erde fällt, mal ganz überspitzt gesagt. Veränderung betrifft uns alle, ob wir nun wollen oder nicht, da sind wir uns, glaube ich, einig.

Nun kommt die große Preisfrage: Will ich der- oder diejenige sein, der/die entscheidet wie die Veränderung stattfindet oder überlasse ich es dem „Außen“ und damit dem Schicksal? Einfacher mag auf den ersten Blick sicherlich Zweiteres klingen. Faktisch willst du aber doch selbst der Bestimmer über dein Leben sein, oder?

Du kannst selbstverständlich nicht alles in deinem Leben verändern und beeinflussen. So z. B. kannst du Corona nicht einfach wegzaubern oder das Wetter von wolkig auf sonnig umswitchen. Das ist wohl auch gut so, stell dir mal vor, was wir für ein Wetter hätten, wenn das jeder könnte? Richtig, gar keines mehr bzw. von allem etwas und das im sekündlichen Wechsel. Auch keine allzu schöne Vorstellung. Dennoch kannst du deine Richtung zu einem großen Teil mitbestimmen und die Weichen für deine Zukunft stellen. Mehr dazu in meinem Mentoring Programm.


Was genau meine ich nun damit, wenn ich von Change spreche?

Nichts ist so beständig wie der Wandel! Aber, was genau bedeutet das denn nun konkret für dich? Bei genauem Hinsehen hieße das ja, dass dir der Wandel und die damit einhergehenden Veränderungen wiederum Sicherheit geben, weil du ja zu 100% davon ausgehen könntest, dass diese stattfinden werden. Klingt paradox oder? Was ich damit sagen will ist kurzum Folgendes: Es wird immer Veränderung geben, ob du es nun willst oder nicht. Ohne diese gebe es nämlich auch keine Erfindungen, ergo keinen Fortschritt und auch zwangsläufig keine Persönlichkeitsentwicklung. Veränderung bedeutet zu reflektieren und anzunehmen was da war und was gerade da ist. Es bedeutet auch, zu lernen Neues zuzulassen und schließlich in dein zukünftiges Leben zu integrieren.


Der Wandel und unsere verborgenen Ängste

Veränderung ist zwangsläufig mit Ängsten verbunden, weil es eben auch ein Stück weit bedeutet mit dem Alten abzuschließen und sich ins neue Ungewisse zu stürzen. Dies ist gerade jetzt im Zuge der Digitalisierung und mit COVID19 deutlich sichtbar. Klar hast du Angst, weil du nicht weißt, was kommt. Die Zukunft ist ungewiss und unvorhersehbar. Es gibt abertausende Zukunftsszenarien, die prognostiziert und verbreitet werden können. Doch was davon tatsächlich eintritt, das kann dir niemand vorhersagen, nicht einmal der Papst persönlich. So ist es doch nur verständlich, dass du verunsichert sind und den ein oder anderen depressiven bis panischen Gedanken fasst, oder?

Jein würde ich sagen. Zum einen ist ALLES was du fühlst zunächst einmal in Ordnung! Das gehört zu deinem Leben dazu und darf bzw. muss sogar sein. Denn wenn du nicht mehr fühlen würden, hättest du auch keinen Bezug mehr zu uns dir und deiner Umwelt und das wäre einfach nur traurig. Jedes Gefühl ist Teil eines inneren Verarbeitungsprozesses von Geschehnissen in deinem äußeren Umfeld. Das kann man, in meinen Augen, ganz wunderbar bei der inneren Kind Arbeit beobachten. Nun kommt das große Aber! Wenn du dich dauerhaft zu sehr darauf einlässt und sozusagen in diesen negativen Gefühlen versinkst ohne proaktiv zu handeln, dann läufst du Gefahr, dich zu verzetteln.

Dies trifft vor allem bei Gefühlen wie Angst, Hoffnungslosigkeit und Trauer zu. Diese können dich panisch und im schlimmsten Fall sogar handlungsunfähig machen. Du kennst bestimmt das Gefühl, nahezu ohnmächtig zu sein oder völlig neben dir zu stehen, fast wie gelähmt, weil dir gerade etwas unfassbar Schlimmes widerfahren ist. In diesem Moment überwältigen dich deine Gefühle. Du musst vom Gefühl wieder in die Ratio kommen, um Abstand davon zu gewinnen und somit wieder ins Handeln kommen zu können. Zudem bringen dir sämtliche Horrorvorstellungen und tagelanges Kopfzerbrechen nichts, da du die Situation a) oftmals ohnehin nicht ändern und b) nicht abschätzen kannst inwiefern deine subjektive Einschätzung zur Situation wahr wird. Mal ganz ehrlich, in wie vielen Fällen tritt tatsächlich das gefürchtete Worst Case Szenario* ein und falls ja, fühlt es sich tatsächlich so furchtbar an, wie du es dir in deinen schlimmsten Träumen ausgemalt hast?

*Worst Case Szenario: Szenario, dem die Annahme zugrunde liegt, dass der schlimmste aller denkbaren Fälle eintreten wird.


Was befähigt mich, Alexandra Marisa Müller, über Change zu sprechen

Was dir bleibt ist das Fühlen, Annehmen und offenbleiben für Neues. Alleine das Bewusstsein, dass du nicht ALLES steuern kannst, jedoch aber auch ALLES dennoch veränderbar und nicht in Stein gemeißelt ist, kann schon ungemein befreiend wirken. Ich selbst habe bereits zahlreiche bewusste als auch ungewollte Veränderungen erlebt, durchfühlt und bin gestärkt daraus hervorgegangen. Somit weiß ich aus eigener Erfahrung wovon ich spreche und dass man nahezu alles meistern und auch überleben kann. Hinzu habe ich eine persönliche Strategie entwickelt, wie man mit Ängsten und Sorgen entspannter umgehen kann.

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